Terrassenüberdachung · Raum Ulm
Terrassenüberdachung mit Photovoltaik in Laupheim
Projektbericht vom · aktualisiert im

Das Projekt auf einen Blick
Projekt
Ort
Laupheim (Landkreis Biberach)
Größe
ca. 4,0 × 3,2 m (rund 13 m²)
Montagedauer
2 Tage, eigene Monteure
Dach
System
Solarlux SDL Alerio mit innenliegenden Sparren
Dachverglasung
8 PV-Glasmodule (10 mm Sicherheitsglas), zusammen rund 1,7 kWp
Farbe
Verkehrsweiß (RAL 9016)
Zubehör
Seiten
Fest- und Traversenverglasung an der linken Seite, sonst offen
Beschattung
das PV-Glas selbst (ca. 28 % Lichtdurchlass) plus senkrechte Fenstermarkise
Komfort
6 LED-Spots in den Sparren, dimmbar, Funk-Handsender mit Touch-Display
Investition
inklusive PV-Modulen und Montage (Preisstand Frühjahr 2025)
Kategorie 20.000–40.000 €
Auf den ersten Blick ist das ein weißes Terrassendach. Der zweite Blick geht nach oben, und dort liegt die Besonderheit dieses Projekts in Laupheim: In den Glasscheiben des Dachs sitzt ein feines dunkles Raster aus Solarzellen. Das Dach beschattet die Terrasse und erzeugt dabei Strom; eine Markise unter dem Glas braucht es nicht mehr.
Ein Dach über der Gartenecke
Das Dach ist ein SDL Alerio von Solarlux in Verkehrsweiß, dem Weiß der Fassade: rund 4,0 auf 3,2 Meter, am Haus angeschlossen. Weil die Terrasse von Familie B. ein Geschoss über dem Garten liegt, sind die beiden verstärkten Stützen an der freien Ecke länger als üblich: Sie stehen unten im Garten auf eigenen Fundamenten und tragen das Dach über die Brüstung hinweg. In einer der beiden Stützen läuft unsichtbar das Regenrohr nach unten. An der linken Seite schließen eine Festverglasung und ein schmales Glasfeld darüber die Öffnung, der Rest bleibt offen zum Garten.
Warum gerade dieses System
Der Wunsch der Familie war mehr Photovoltaik-Fläche am Haus, und dafür ist das Alerio besonders geeignet: Seine Sparren liegen innen unter dem Glas statt außen darüber. Nichts wirft also Schatten auf die Zellen, jedes Modul arbeitet über die volle Fläche. Acht solcher Module bilden hier die komplette Dachverglasung, jedes gut anderthalb Quadratmeter groß, zusammen rund 1,7 Kilowatt Spitzenleistung. Die Module selbst sind Verbundsicherheitsglas aus vorgespanntem Glas, 10 Millimeter stark, und übernehmen beides zugleich: Dachhaut und Kraftwerk. Rund 28 Prozent des Lichts lassen die Zellen durch. Darunter ist es damit spürbar schattiger als unter Klarglas, und genau das war gewollt. Den Wechselrichter und die Anmeldung der Anlage übernahm der Elektriker der Familie; unsere Monteure verlegten die Kabellage bis zu jedem einzelnen Modul.

Licht am Abend, Schatten am Nachmittag
Am Abend übernimmt die zweite Ausstattung: In drei Sparren sitzen sechs dimmbare LED-Spots, gesteuert wie alles hier über einen Funk-Handsender mit Touch-Display. Steht die Sonne tief über den Nachbargärten, fährt an der Glasfront eine senkrechte Fenstermarkise mit 3,2 Metern Breite herunter. So bleibt der Platz nutzbar, wenn das PV-Glas von oben längst Schatten wirft, die Sonne aber flach von der Seite kommt.

„Von der Beratung über Planung und dann Umsetzung unserer Terrassenüberdachung mit Glas-PV-Platten hat alles super geklappt. Top Beratung und ein super nettes Team. Das Endergebnis sieht super aus. Wir können Wild & Kienle nur weiter empfehlen."
Strom vom Sitzplatz
Geplant hat das Projekt unser Fachplaner Stefan Rettich aus Herbertingen, gebaut haben es unsere eigenen festangestellten Monteure in zwei Montagetagen. Die Investition lag in der Kategorie 20.000 bis 40.000 Euro inklusive PV-Modulen und Montage (Preisstand Frühjahr 2025); jedes Projekt wird individuell geplant und kalkuliert. Inzwischen ist die Anlage angeschlossen und in Betrieb. Seit dem Frühjahr 2025 steht die Terrasse von Familie B. damit doppelt im Dienst: Unter dem Dach wird gesessen, über dem Kaffee arbeitet das Glas.
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