Terrassenüberdachung · Raum Albstadt
Eingangsüberdachung bei Albstadt
Projektbericht vom · aktualisiert im

Das Projekt auf einen Blick
Projekt
Ort
Bitz bei Albstadt
Größe
3,00 × 2,80 m Terrassendach, dazu das Vordach über der Treppe
Montagedauer
2 Tage, eigene Monteure
Dach
System
Solarlux SDL Alerio, Sparren unter dem Glas
Dachverglasung
Verbundsicherheitsglas 12 mm
Farbe
Eisenglimmer DB 703
Zubehör
Seiten
Alu-Paneele mit Glasband zum Nachbarn, Glasbrüstungen zu Garten und Treppe
Beschattung
Unterglasmarkise und Senkrechtmarkise, beide mit Funk
Komfort
LED-Beleuchtung, 3D-Visualisierung vor dem Auftrag
Investition
inklusive Montage (Preisstand Frühjahr 2023)
Kategorie 20.000–40.000 €
Das Haus steht in Bitz auf der Schwäbischen Alb, und seine Terrasse liegt noch einmal höher: auf einem holzverschalten Sockel über dem Rasen, gleich neben der Treppe zur Haustür. Ein Platz mit Blick über die Nachbarschaft, und ein Platz, an dem der Wind von allen Seiten kommt.
Ein Glasdach auf dem Sockel, eines über der Treppe
Auf diesem Sockel steht jetzt ein Glasdach vom Typ SDL Alerio von Solarlux in Eisenglimmer DB 703. Die Sparren liegen unter dem Glas, von oben bleibt die Fläche ruhig; ausgelegt ist die Konstruktion auf 1,85 Kilonewton je Quadratmeter. Regen trommelt seither aufs Glas, und der Tisch darunter bleibt stehen. Der Hauseingang wurde gleich mit überdacht: Ein schmales Vordach läuft von der Terrasse an der Fassade entlang über die Stufen bis zur Haustür, getragen von einer einzelnen Stütze am Fuß der Treppe, in derselben Farbe und mit denselben Sparren. Wer von der Terrasse ins Haus will, bleibt auf dem ganzen Weg unter Glas.

Drei Seiten, drei Antworten
Jede Seite bekam, was ihre Lage verlangt. Zum Nachbarn hin steht eine Wand aus Aluminium-Paneelen, darüber ein Glasband bis unters Dach: Sichtschutz unten, Licht oben. Zum Garten und zur Treppe hin sind es Glasbrüstungen, hüfthoch, die die Kante des Sockels sichern und den Blick freilassen. Oberhalb der Brüstungen bleibt die Terrasse offen; ganz geschlossen ist sie also nicht, und so ist sie gebaut.
Markise unter dem Glas, Markise vor dem Glas
Für den Schatten sorgen zwei Markisen. Unter dem Glasdach liegt eine Unterglasmarkise; ausgefahren spannt sich ihr Tuch geschützt unter der Scheibe über den Sitzplatz, und das Licht darunter wird weich. An einer Seite fährt zusätzlich eine Senkrechtmarkise herunter, gegen die tiefe Abendsonne und gegen Regen, der von der Seite kommt; eingefahren bleibt von ihr nur die Kassette unter der Dachkante. Beide laufen über Funk, dazu die LED-Beleuchtung für die Abende. Im Oktober steht die Sonne abends so tief, dass sie unter das Dach kommt; wer dann auf den Handsender drückt, hat den Tisch wieder im Schatten, und wenn es dunkel wird, bleibt er im Licht.

Vom Modell zum Dach
Vor dem Auftrag stand das Dach schon einmal am Haus, als 3D-Visualisierung mit dem Sockel, den Stufen und dem Vordach darin. Geplant hat es Stefan Rettich aus unserer Ausstellung in Herbertingen, montiert haben es unsere eigenen festangestellten Monteure in zwei Tagen. Die Investition lag inklusive Montage in der Kategorie 20.000 bis 40.000 Euro (Preisstand Frühjahr 2023); Fundament und Stromanschluss kamen bauseits dazu. Geändert hat sich vor allem die Saison: Die Terrasse auf dem Sockel war ein Platz für Sommertage ohne Wind, jetzt ist sie ein Platz für Frühjahr, Sommer und Herbst, mit Schatten, wenn die Sonne tief steht, mit Licht, wenn sie weg ist, und mit einem trockenen Weg bis zur Haustür.
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