Terrassenüberdachung · Raum Sigmaringen
Eingepasstes Terrassendach in Krauchenwies
Projektbericht vom · aktualisiert im

Das Projekt auf einen Blick
Projekt
Ort
Krauchenwies bei Sigmaringen
Größe
4,62 × 4,05 m (rund 19 m²)
Montagedauer
2 Tage, eigene Monteure
Dach
System
Solarlux SDL Acubis, kubisches Glasdach ohne Überstand
Dachverglasung
Verbundsicherheitsglas 10 mm
Farbe
Eisenglimmer DB 703
Zubehör
Seiten
Ganzglas-Schiebewand mit 4 Flügeln an der Gartenfront
Beschattung
Unterglasmarkise, dazu eine Senkrechtmarkise
Komfort
LED-Spots unter den Sparren, Funksteuerung
Investition
inklusive Montage (Preisstand Anfang 2022)
Kategorie 20.000–40.000 €
Auf der einen Seite die Hausfassade mit ihren raumhohen Fenstern, auf der anderen eine Wand aus Sichtbeton: Die Terrasse dieses Hauses in Krauchenwies bei Sigmaringen liegt in einer Nische. Ein Dach für diesen Platz kann sich nicht nach dem Garten richten, es muss auf den Millimeter zwischen die beiden Wände passen.
Zwei Wände geben das Maß vor
Das Dach ist ein kubisches Glasdach vom Typ SDL Acubis von Solarlux. Seine Blende läuft als gerade Kante an beiden Wänden bündig an und ist dort sauber abgedichtet. Gefälle und Entwässerung verstecken sich dahinter, das Regenwasser verschwindet in einem Fallrohr, das in der Stütze verkleidet ist, und die Traufe ist über die volle Breite verstärkt. So wirkt die Überdachung heute, als wäre sie mit dem Haus geplant worden: Das Glas holt das Tageslicht bis an die Hauswand, und die Betonwand, vorher nur eine Grenze, ist jetzt der ruhige Rücken des Raums.

Eine Front aus Glas
An der offenen Gartenseite läuft eine Ganzglas-Schiebewand mit vier Flügeln. Zugeschoben hält sie Wind und Regen von der Lounge fern. Aufgeschoben stehen die Scheiben als schmales Paket an der Betonwand, und die Terrasse ist wieder ein offener Platz am Haus. Im Holzdeck erinnert dann nur die flache Laufschiene daran, dass sich der Raum schließen lässt. Beheizt ist er nicht, er verlängert Frühjahr und Herbst um viele Wochen. Für kühle Abende steht ein Heizstrahler auf schmaler Säule neben der Terrassentür.

Schatten, Licht und ein Handsender
Unter dem Glas sitzt eine elektrische Unterglasmarkise, ihr Tuch liegt geschützt unter der Scheibe und nimmt der Mittagssonne die Härte. Eine Senkrechtmarkise kommt dazu, wenn die Sonne tief steht, und LED-Spots unter den Sparren übernehmen den Abend. Gesteuert wird alles über einen Handsender per Funk. Wenn die Sonne hinter der Betonwand verschwindet, bleibt der Platz darunter noch lange hell.
„Top Arbeit, toller Wintergarten. Kann ich nur wärmstens empfehlen."
Geplant am Bildschirm, eingepasst in den Bestand
Wie das Dach zwischen den Wänden sitzt, war vor dem Auftrag in der 3D-Visualisierung am eigenen Haus zu sehen. Aus dieser Planung stammt das Video. Geplant hat das Projekt Christian Kienle aus unserer Ausstellung in Herbertingen, montiert haben es unsere eigenen festangestellten Monteure in zwei Tagen. Die Investition lag inklusive Montage in der Kategorie 20.000 bis 40.000 Euro (Preisstand Anfang 2022), Fundament und Elektrik kamen bauseits dazu. Aus dem Zwischenraum zwischen Haus und Mauer ist ein Zimmer unter Glas geworden: Die Betonwand hält den Rücken frei, das Glas lässt den Himmel herein, und die Kissen auf der Lounge bleiben liegen, wenn das Wetter dreht.
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