Terrassenüberdachung · Raum Friedrichshafen
Glashaus Terrassendach Ailingen (Friedrichshafen)
Projektbericht vom · aktualisiert im

Das Projekt auf einen Blick
Projekt
Ort
Ailingen, Stadtteil von Friedrichshafen
Größe
6,00 × 4,00 m (24 m²)
Montagedauer
4 Tage, eigene Monteure
Dach
System
Solarlux SDL Acubis, Glashaus unter dem Holzvordach des Hauses
Dachverglasung
Verbundsicherheitsglas 10 mm
Farbe
Graualuminium RAL 9007
Zubehör
Seiten
neun Schiebeflügel in drei Anlagen, dazu vier feste Felder
Beschattung
Unterglasmarkise mit Motor, 3,0 × 3,7 m
Komfort
12 Punktstrahler, Funksteuerung für Licht und Markise
Investition
inklusive Montage (Preisstand Sommer 2019)
Kategorie 20.000–40.000 €
Die schwierigste Stelle dieses Projekts stand schon, bevor es losging: ein weit vorgezogenes Holzdach am Haus in Ailingen, einem Stadtteil von Friedrichshafen, getragen von Holzpfosten, und genau darunter sollte das neue Glashaus stehen. Also wurde in den Bestand hineingeplant.
Ein Kubus unter dem Holzdach
Das Glashaus ist ein SDL Acubis von Solarlux in Graualuminium: ein Kubus mit gerader Blende, die Sparren liegen unter dem Glas. Sechs Meter breit und vier Meter tief reicht er vom Haus bis über die Kante des alten Vordachs hinaus; hinten steht er unter Holz, vorn im Freien. Einer der Holzpfosten, die das Vordach tragen, steht heute mitten im verglasten Raum. Statt ihn zu versetzen, wurde das Dach um ihn herum gebaut. An der Wandseite stehen drei eigene Stützen unter dem Holzdach, die vordere Traufe ist in Sonderausführung verstärkt. Unter dem Holz ist das Licht am Nachmittag gedämpft, vorn unter dem Glas bleibt es hell; wer am Tisch sitzt, sucht sich seinen Platz danach aus.

Neun Flügel und vier feste Felder
An den offenen Seiten laufen drei Ganzglas-Schiebeanlagen mit je drei Flügeln; zur Seite geschoben wird aus dem Kubus wieder eine offene Terrasse. Wo kein Durchgang nötig ist, stehen vier feste Felder im Rahmen. Eines der Schiebeelemente trägt einen Griff und dient als Tür zum Garten. Geschlossen bleibt der Wind draußen, und im März ist es hinter dem Glas lange vor der Terrasse warm.
Markise unter dem Glas, zwölf Spots darüber
Gegen hohe Sonne fährt unter dem Glas eine Markise aus, ihr Tuch liegt geschützt unter der Scheibe und deckt einen Teil der Dachfläche ab. Zwölf Punktstrahler sitzen in den Profilen, dimmbar; Licht und Markise laufen über einen Handsender. Abends dreht sich das Bild um: Der Tisch liegt im Licht, und das Holzdach darüber wird zur dunklen Decke. Geheizt wird nicht, im Januar ist der Kubus so kalt wie der Garten, nur trocken und ohne Zug.

Geplant in Wangen, montiert in vier Tagen
Geplant hat das Projekt Markus Weber aus unserer Ausstellung in Wangen, montiert haben es unsere eigenen festangestellten Monteure in vier Tagen. Die Investition lag inklusive Montage in der Kategorie 20.000 bis 40.000 Euro (Preisstand Sommer 2019); Fundament, Boden und die Stromanschlüsse kamen bauseits dazu. Das alte Holzdach ist geblieben, der Pfosten auch. Neu ist der Raum darunter: bei Wind geschlossen, an warmen Tagen offen, mit Schatten auf Knopfdruck und Licht bis in den Abend.
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