Terrassenüberdachung · Raum Tuttlingen
Kalt-Wintergarten in Wurmlingen bei Tuttlingen
Projektbericht vom · aktualisiert im

Das Projekt auf einen Blick
Projekt
Ort
Wurmlingen (Landkreis Tuttlingen)
Größe
ca. 6,9 × 3,7 m (rund 25 m²)
Montagedauer
4 Tage, eigene Monteure
Dach
System
Solarlux SDL Acubis, Flachdach-Optik, über Eck gebaut
Dachverglasung
Verbundsicherheitsglas 12 mm
Farbe
Anthrazitgrau (RAL 7016)
Zubehör
Seiten
Glas-Schiebewände SL 20e, 12 Flügel, Sicherheitsglas 10 mm
Beschattung
Unterglasmarkise und 2 Senkrechtmarkisen
Komfort
12 dimmbare LED-Spots, Infrarot-Heizstrahler, Funksteuerung
Investition
inklusive Montage (Preisstand Ende 2023)
Kategorie 40.000–60.000 €
Der Grill stand bereit, der Liegestuhl auch, nur das Wetter entschied mit: Die Terrasse von Familie E. in Wurmlingen liegt an der Hausecke, nach zwei Seiten offen, mit Blick auf bewaldete Hänge. Wind und Regen beendeten hier so manchen Abend früher als geplant. Seit dem Frühjahr 2024 steht an dieser Ecke ein rundum verglaster Kalt-Wintergarten: rund 25 Quadratmeter unter einem Glasdach in Flachdach-Optik, in vier Tagen montiert von unseren eigenen Monteuren.
Ein Glasdach, das über die Hausecke reicht
Das Dach ist ein SDL Acubis von Solarlux, und es macht hier etwas Besonderes: Es läuft über die Hausecke hinweg und fasst die Flächen an beiden Hausseiten zu einem Raum zusammen. Möglich machen das zwei biegesteife Rahmenecken in der Konstruktion, ausgelegt auf die örtliche Schneelast von 1,75 kN/m². Außen zeigt das Acubis eine klare, flache Kante. Das leichte Gefälle für den Regen versteckt sich hinter der Blende, das Wasser läuft durch zwei verkleidete Fallrohre ab. Im Dach liegt Verbundsicherheitsglas mit 12 Millimetern, und der Rahmen trägt dasselbe Anthrazitgrau wie die Fensterrahmen des Hauses, als wäre er von Anfang an mitgezeichnet worden.

Zwölf Glasflügel: geschlossen ein Schutzraum, offen eine Terrasse
Die Seiten schließen Glas-Schiebewände vom Typ SL 20e, zwölf Flügel aus 10 Millimeter Sicherheitsglas. An Sommerabenden schiebt Familie E. alle zwölf Flügel zur Seite, und der Raum ist wieder das, was er immer war: eine offene Terrasse, auf der die hellen Natursteinplatten einfach weiterlaufen. Zieht Wind auf oder trommelt Regen aufs Glasdach, bleiben jetzt alle sitzen. Ehrlich bleibt das Konzept trotzdem: Ein Kalt-Wintergarten ist unbeheizt. Er verlängert Frühjahr und Herbst um viele Abende, ersetzt aber kein Wohnzimmer.

Schatten, Licht und Wärme auf Knopfdruck
An Hochsommertagen spannt sich schon am Mittag die Unterglasmarkise unter dem Glas auf, ihr Tuch liegt geschützt unter dem Dach. Wandert die Sonne tiefer und blendet über den Garten herein, fahren an zwei Glasfronten Senkrechtmarkisen herunter. Am Abend übernehmen zwölf dimmbare LED-Spots in den Sparren, und an frischen Märzabenden liefert der Infrarot-Heizstrahler Wärme, sobald ihn jemand einschaltet. Alles läuft über einen Funk-Handsender mit Touch-Display.

„Sehr gute Beratung, informativ und ehrlich. Haben uns sehr wohl gefühlt während der ganzen Bauphase. Alle Handwerker und Meister waren sehr professionell und zuverlässig. Auch kleine Nachbesserungen wurden sofort erledigt. Wir können Wild und Kienle uneingeschränkt empfehlen. Vielen Dank an das ganze Team."
Am Bildschirm entschieden, in vier Tagen montiert
Bevor der erste Bohrer lief, hat Familie E. ihr Glashaus in der 3D-Visualisierung am eigenen Haus gesehen: gleiche Fassade, gleiche Ecke, gleiches Anthrazit. Das Video unten ist genau diese Visualisierung. Die Investition inklusive Montage lag in der Kategorie 40.000 bis 60.000 Euro (Preisstand Ende 2023); jedes Projekt wird individuell geplant und kalkuliert. Auf der Terrasse entscheidet seither nicht mehr das Wetter, wann der Abend endet.
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