Terrassenüberdachung · Raum Tuttlingen
Terrassendach in Tuttlingen
Projektbericht vom

Drei Seiten aus Glas, die vierte ist die Hauswand. Bei Nendingen im Landkreis Tuttlingen umschließt das neue Terrassendach den Platz vor der Terrassentür vollständig: An der Front und an beiden Enden stehen rahmenlose Scheiben, die in flachen Bodenschienen laufen. Zusammengeschoben ist der Platz eine offene Terrasse unter einem Dach, geschlossen bleiben Wind und Regen draußen, und der Blick in den Garten bleibt in beiden Fällen derselbe.
Warum es ein Flachdach wurde
Die Höhe hat das Haus vorgegeben. Im Obergeschoss sitzen bodentiefe Fenster mit Geländer, deshalb ließ sich der Wandanschluss nur bei etwa 2,7 m befestigen. Bei 4,5 m Gesamttiefe bräuchte ein klassisches Pultdach vorne gut 3 m und mehr, um dieselbe Durchgangshöhe zu halten. Also wurde es ein Acubis von Solarlux in Anthrazit, ein Flachdach mit 2 Grad Neigung: Die Sparren liegen unter der Glasebene, Die Sparren liegen unter der Glasebene, die zwei Grad Gefälle bleiben von außen unsichtbar, und an der vorderen Kante muss niemand den Kopf einziehen. Am hellen Haus mit dem Satteldach steht dadurch ein ruhiger, dunkler Baukörper, der die Fassade nicht überlagert.

Zwischen Hochbeet und Pool
Der Bau ist ungedämmt, geschlossen wie offen: Er nimmt der Terrasse Wind und Nässe, an der Temperatur ändert er wenig. Dafür lässt er sich an jeder der drei Glasseiten öffnen, nicht nur an der Front: zum Hochbeet hin geht eine Scheibe auf, zum Pool hin die andere. Die großen Bodenplatten laufen ohne Absatz durch, von der Terrassentür bis ans Wasser, die ersten davon unter Glas.





