Terrassenüberdachung · Raum Friedrichshafen
Terrassendach zwischen Wangen und Tettnang
Projektbericht vom

Das auffälligste Bauteil an diesem Dach ist eine schräge Strebe. Sie läuft von der Stütze hinauf zum Wandanschluss, genau dorthin, wo eine offene Konstruktion unter Sturm und Schnee sonst nachgeben würde. Zu sehen ist sie nur, solange man sie sucht; danach ist das Dach einfach eine Glasfläche über der Terrassentür.
Anthrazit zu den Fenstern
Das Haus dahinter ist ein Neubau mit dunkelgrauen Fenstern und einer großen Schiebetür zum Wohnraum. Genau zu diesen Fenstern wurde die Überdachung in Anthrazit ausgeführt. Als Alerio von Solarlux bringt sie schlanke Profile mit und trägt ihre Statik innen, sodass über dem Sitzplatz vor allem Glas bleibt. Zwischen Wangen und Tettnang, unweit von Neukirch, steht sie in gemischter Nachbarschaft, und die Farbe hält sich deshalb ans eigene Haus statt an die Straße.

Regenschutz, Sonnenschutz, Aussteifung
Damit hat das Dach beisammen, worauf es bei einer Terrassenüberdachung ankommt. Der Regenschutz sorgt dafür, dass der Holztisch mit den Klappstühlen ganzjährig stehen bleiben darf, statt dass ihn abends jemand hereinträgt. Für sonnige Tage fährt eine Unterglasmarkise heraus. Und die statisch notwendigen Aussteifungen halten die Konstruktion, wenn der Winter ernst wird. Was ein offenes Dach leistet, endet allerdings an seiner Kante: Regen fällt schräg darunter, und wenn der Wind quer steht, merkt man das am Tisch.

Die Strebe fällt nach kurzer Zeit niemandem mehr auf. Arbeiten tut sie trotzdem, jedes Mal, wenn es über die Wiese drückt.




