Wintergarten · Raum Villingen-Schwenningen
Wintergarten Villingen-Schwenningen
Projektbericht vom

Von außen ist dieser Anbau Aluminium und eine gerade Dachkante; woraus er sonst besteht, merkt man erst drinnen. An der Gartenseite eines Hauses in Bräunlingen bei Villingen-Schwenningen läuft er an der Wand entlang und öffnet sich mit raumhohem Glas nach draußen, wo nur ein schmaler Plattenweg bleibt, bevor das Gemüsebeet anfängt. Familie S. wollte einen Platz, an dem man das ganze Jahr über im Grünen sitzt.
Holz über dem Kopf, Aluminium am Wetter
Innen tragen helle Leimholzsparren die Glasflächen, außen liegen hinterlüftete Aluminiumschalen über dem Holz und halten Regen, Frost und UV-Licht ab. Das Tragwerk ist also Holz und bleibt sichtbar, das Aluminium darüber ist Wetterschutz. Gebaut ist der Anbau als Avantgarde von Solarlux. Dass der Raum trotzdem weniger nach Anbau aussieht als nach Zimmer, liegt an seiner Rückwand. Das war einmal die Außenwand des Hauses, und geblieben ist sie, wie sie war: weißer Rauputz, zwei Leuchten, die nach oben und unten strahlen, und eine Holztür mit Sprossen, hinter der es ins Haus geht.

Erst die Genehmigung, dann fünf Werktage
Beheizt und gedämmt ist dieser Anbau, anders als ein Kalt-Wintergarten. Genau deshalb war eine Baugenehmigung nötig. Die Unterlagen dafür haben wir erstellt und den Schriftwechsel mit der Behörde übernommen. Die Montage lief danach in fünf Werktagen.
Was der Sommer verlangt, was der Winter gibt
Viel Glas heißt viel Sonne. An heißen Nachmittagen steht drinnen am Glas ein Ventilator, denn ein Wintergarten ist im Sommer der wärmste Raum am Haus. Im Winter kehrt sich das um. Dann sitzt man am Tisch zwischen der alten Hauswand und der dunklen Scheibe, und über dem Kopf leuchten LED-Spots das Holz an, in Reihen in die Sparren eingelassen.





