Terrassenüberdachung · Raum Ravensburg
Ein Haus, zwei Dächer: Glashaus und Terrassenüberdachung in Horgenzell
Projektbericht vom · aktualisiert im

Das Projekt auf einen Blick
Projekt
Ort
Horgenzell (Landkreis Ravensburg)
Größe
ca. 4,6 × 3,3 m und 4,05 × 3,3 m (zusammen rund 28 m²)
Montagedauer
4 Tage, eigene Monteure
Dach
System
2× Solarlux SDL Atrium plus: ein Glashaus, ein offenes Dach
Dachverglasung
Verbundsicherheitsglas 10 mm
Farbe
dunkles Eisenglimmer-Grau (DB 703)
Zubehör
Seiten
Schiebe-Dreh-Wände an drei Seiten (14 Flügel), zweites Dach offen
Beschattung
2 Unterglasmarkisen im Glashaus, elektrisch
Komfort
Funksteuerung; Drehflügel mit Griff innen und außen
Investition
inklusive Montage (Preisstand Frühjahr 2019)
Kategorie 40.000–60.000 €
Bei diesem Projekt in Horgenzell wurde nicht eine Terrasse überdacht, sondern gleich zwei. An der einen Hausseite entstand ein Glashaus mit rundum schließbaren Glaswänden, an der Seite daneben ein offenes Terrassendach ohne Unterbau. Beide Konstruktionen sind vom selben System und exakt gleich tief, sodass die Dachlinien um das Haus weiterlaufen, als wären sie ein einziges Bauwerk.
Zwei Dächer, eine Linie
Beide Dächer sind SDL Atrium plus von Solarlux mit 10 Millimeter Verbundsicherheitsglas, ausgelegt für die Schneelast am Ort, rund 125 Kilogramm pro Quadratmeter. Das Glashaus misst etwa 4,6 auf 3,3 Meter, das offene Dach 4,05 auf 3,3 Meter. Beim Glashaus musste die Konstruktion dem Balkon ausweichen: Der Wandanschluss wurde in zwei Tiefen gesetzt, sodass das Glasdach den bestehenden Balkon einbindet, statt davor zu enden. So blieb der Balkon oben nutzbar, und darunter ist die Terrasse trotzdem bis zur Hauswand dicht.

Vierzehn Flügel und zwei Markisen
Das Glashaus bekam Schiebe-Dreh-Wände an drei Seiten: sechs Glasflügel an der Front, je vier an den Seiten, zusammen 14 Flügel aus 8 Millimeter Einscheibensicherheitsglas. Je Seite schwingt ein Drehflügel wie eine Tür auf, die übrigen schieben sich zur Seite und parken hintereinander. Im Sommer öffnet die Familie einfach alles, dann stehen unter beiden Dächern zwei gleich luftige Terrassen; erst wenn Wind aufkommt oder der Abend kühl wird, schiebt sie die Flügel wieder zu. Für die Sonne fahren unter dem Glasdach des Glashauses zwei elektrische Unterglasmarkisen aus, gesteuert per Funk. Dass es zwei sind, liegt am Balkon: Wegen des Tiefenversatzes braucht die Dachfläche zwei Bahnen, damit sie sich komplett beschatten lässt.

Zwei Plätze, ein Sonnenstand
Geplant hat das Doppelprojekt Christian Kienle aus unserer Ausstellung in Herbertingen, montiert haben es unsere eigenen festangestellten Monteure in vier Tagen. Die Investition für beide Dächer lag in der Kategorie 40.000 bis 60.000 Euro inklusive Montage (Preisstand Frühjahr 2019); jedes Projekt wird individuell geplant und kalkuliert. Seit dem Sommer 2019 hat das Haus zwei überdachte Plätze: einen offenen und einen, der sich schließen lässt. Wo der Nachmittag stattfindet, entscheidet seither der Sonnenstand und nicht mehr der Wetterbericht.
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