Terrassenüberdachung · Raum Wangen
Kaltwintergarten zwischen Wangen und Amtzell
Projektbericht vom · aktualisiert im

Das Projekt auf einen Blick
Projekt
Ort
zwischen Wangen und Amtzell (Landkreis Ravensburg)
Größe
ca. 6,5 × 3,0 m (rund 19 m²), davon rund 9 m² verglast
Montagedauer
3 Tage, eigene Monteure
Dach
System
Solarlux SDL Atrium plus, eine Hälfte verglast, eine offen
Dachverglasung
Verbundsicherheitsglas 12 mm
Farbe
Graualuminium (RAL 9007)
Zubehör
Seiten
Glas-Schiebewände SL 20e, 9 Flügel, Sicherheitsglas 10 mm
Beschattung
zwei Unterglasmarkisen, je eine über der offenen und der verglasten Hälfte
Komfort
8 LED-Strahler auf zwei Strahlerleisten, Funksteuerung mit acht Kanälen
Investition
inklusive Montage und Fundament (Preisstand Ende 2021)
Kategorie 20.000–40.000 €
Sechseinhalb Meter Dach, und nur die Hälfte davon hat Wände. Am Haus der Familie S. zwischen Wangen und Amtzell steht an einem Ende ein rundum verglaster Raum von rund neun Quadratmetern, am anderen Ende bleibt die Terrasse offen. Beides liegt unter einer einzigen Dachfläche, beides trägt dieselben Profile, und der Übergang ist eine Glaswand mit drei Schiebeflügeln.
Ein Dach über zwei Zonen
Das System ist ein SDL Atrium plus von Solarlux, 6,5 Meter breit und 3 Meter tief, also rund 19 Quadratmeter Glas. Vorne bleiben 2,24 Meter Durchgangshöhe, an der Hauswand steigt die Konstruktion auf 3 Meter, damit das Wasser abläuft. Im Dach liegt Verbundsicherheitsglas mit 12 Millimetern; die Traufe ist über die vollen 6,5 Meter zusätzlich verstärkt. Die Profile sind in Graualuminium gehalten, einem hellen Grau, das sich vor der roten Fassade zurücknimmt statt sie zu zerschneiden. Das Regenwasser läuft in einem verkleideten Fallrohr nach unten.

Neun Schiebeflügel schließen die eine Hälfte
Der verglaste Teil ist an drei Seiten mit Glas-Schiebewänden vom Typ SL 20e aus 10 Millimeter Sicherheitsglas geschlossen: 3,14 Meter zum Garten, dazu je rund drei Meter an den beiden Schmalseiten, überall in drei Flügeln, zusammen also neun. Verriegelt wird von innen mit Schiebern. Weil das Dach zur Hauswand hin ansteigt, bleibt über den beiden Schmalseiten ein keilförmiger Rest offen; den schließt je eine feste Verglasung. Beheizt ist der Raum nicht. Im Winter bedeutet er geschützt, nicht warm.

Zwei Markisen, zwei Schaltungen
Unter dem Glas hängen zwei Unterglasmarkisen, jede rund 3,2 Meter breit mit 3 Metern Ausfall, je eine über der offenen und über der verglasten Hälfte. Sie laufen getrennt, sodass die eine Seite beschattet sein kann, während über der anderen die Sonne durchs Glas fällt. Am Abend übernehmen acht LED-Strahler, die auf zwei Leisten längs der Sparren sitzen. Bedient wird alles über eine Funksteuerung mit acht Kanälen.
„Sehr freundlich, kompetent und versuchen jeden Wunsch, wenn möglich, umzusetzen. Ich habe letztes Jahr mein Wintergarten/Terrassenüberdachung, mit meinen Sonderwünsche, bauen lassen. Bis heute steht das Team mir bei Fragen zur Verfügung. Danke euch für die Umsetzung. Wir verbringen viel Zeit im Kaltwintergarten … Sommer und Winter."
Sommer und Winter
Seit 2022 steht das Dach an der Hausseite, aufgebaut in drei Tagen. Das Streifenfundament darunter gehörte mit zum Auftrag; gegossen hat es ein Betrieb aus unserem Netzwerk, so etwas machen wir nicht selbst. Die Investition lag inklusive Montage in der Kategorie 20.000 bis 40.000 Euro (Preisstand Ende 2021), vereinbart als Festpreis. Fernseher und Heizgerät im Glasraum sind später dazugekommen, beides von der Familie selbst. Was daraus im Alltag geworden ist, beschreibt sie am besten selbst: Sie verbringt viel Zeit dort drin, Sommer wie Winter.
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