Terrassenüberdachung · Raum Ravensburg
Terrassendach mit Aufdachmarkise in Ravensburg
Projektbericht vom

Hinter dem Sitzplatz fällt der Boden ab, dort führt der Kellerabgang nach unten, gesichert von einem Geländer mit waagerechten Seilen. Weg ist er nicht, er steckt jetzt hinter Tuch: Eine große Senkrechtmarkise fährt in seitlichen Schienen bis auf das Geländer herunter und macht aus der Rückseite der Terrasse eine glatte Fläche. Gebaut ist das alles an der Gartenseite eines Wohnhauses mit Satteldach im Kreis Ravensburg.
Die Markise liegt oben auf dem Glas
Die zweite Markise trägt dieses Terrassendach oben auf der Dachfläche. Die Kassette sitzt auf Konsolen über dem Glas, die Führungen laufen zwischen den Sparren hinauf zur Hauswand. An heißen Tagen fängt das Tuch die Sonne ab, bevor sie die Scheiben überhaupt erreicht; dafür liegt es ungeschützt im Wetter und braucht einen Wettersensor, der es bei aufkommendem Wind von allein einholt.

Ohne Überstand, offen nach vorn
Das Glasdach ist ein Atrium plus von Solarlux in Anthrazit, gebaut als Pultdach ohne Dachüberstand: Das Glas endet vorn an der Rinne, statt über die Stützen hinauszuragen. Zur Flanke hin schließt eine Ganzglas-Schiebewand die Terrasse ab, die Front dagegen bleibt zwischen den Stützen offen. Kommt der Regen von vorn, zieht er weiter darunter, dafür bleibt der Blick nach vorn frei. Zieht jemand die Glaswand zu und lässt hinten das Tuch herab, wird aus dem Platz mit dem grauen Ecksofa ein ruhiger Winkel, und der Schatten beginnt trotzdem oberhalb der Scheiben.





