Terrassenüberdachung · Raum Wangen
Glashaus in Wangen
Projektbericht vom

Der Neubau in Wangen ist mit senkrechten Holzlatten verschalt, die schon ins Graue gehen, die Balkone darüber haben Geländer aus demselben Material. Ringsum wird noch gebaut, am Nachbargebäude steht ein Gerüst; das Grundstück selbst liegt am Ufer der Argen, auf dem Gelände der früheren Landesgartenschau. Unten, wo die Wohnung im Erdgeschoss auf den Rasen trifft, hat sich ein älteres Ehepaar fürs Alter einen überdachten Platz bauen lassen, Glas bis zum Boden und innen eine Holzterrasse.
Glas, das ganz zur Seite geht
Etwa vier mal zweieinhalb Meter misst der Platz. Der Rahmen ist weiß pulverbeschichtet, RAL 9006. Front und Schmalseite bestehen aus schmalen Glasflügeln, die in einer Bodenschiene laufen. Wer sie bei gutem Wetter zur Seite schiebt, hat Terrasse und Rasen in einem Zug vor sich; geschlossen bleibt der Wind draußen, ohne dass etwas den Blick verstellt. Getragen wird das Ganze von einem Alerio von Solarlux. Regenrinne und Dachentwässerung stecken in der Konstruktion, zu sehen ist davon nichts.

Die runde Kassette am Wandanschluss
Dort, wo das Glashaus an die Hauswand stößt, sitzt eine weiße Rundkassette, aus der eine Unterglasmarkise mit hellem Tuch herausfährt. Weil sie unter dem Dach hängt und nicht darauf, bleibt der Stoff vom Wetter verschont. Ausgefahren deckt er die Glasfläche über dem Sitzplatz ab, eingefahren verschwindet er wieder in der Röhre. Warm wird es hier trotzdem nur durch die Sonne, denn gedämmt ist ein Glashaus nicht. Möbliert ist der Platz sparsam, ein Klapptisch mit Stühlen. Gebraucht wird er auch an Tagen, an denen draußen niemand mehr sitzen würde.





